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19.04.2010, 19:39 Uhr | Übersicht | Drucken
Vierter Bezirksbesuch von CDU-Chef Frank Henkel

Nach Touren durch Treptow-Köpenick, Marzahn-Hellersdorf und Lichtenberg besuchte Frank Henkel am vergangenen Freitag ganztägig den Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg.

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CDU-Chef Henkel vor Ort
Der Fraktions- und Landesvorsitzende der Hauptstadt-CDU hatte im vergangenen Oktober eine Serie von Bezirksbesuchen ins Leben gerufen, um regelmäßig und im Dialog mit den Berlinerinnen und Berlinern mehr über die Probleme vor Ort zu erfahren.

Begleitet wurde Henkel von Mandats- und Funktionsträgern der CDU Friedrichshain-Kreuzberg, darunter der Kreisvorsitzende und Wahlkreisabgeordnete Kurt Wansner sowie der Vorsitzende der CDU-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung, Götz Müller.

Zum Auftakt stattete der CDU-Chef der Marheineke-Markthalle in Kreuzberg einen Besuch ab. Mitten im aufstrebenden Bergmannkiez haben sich hier viele kleine Läden für eine zunehmend anspruchsvolle Szene in der Nachbarschaft etabliert, darunter Feinkost- und Bioläden. Die Markthalle profitiert stark von der positiven Entwicklung im Kiez.



Frank Henkel im Gespräch mit einem Geschäftsinhaber in der Marheineke-Markthalle



Im Anschluss besuchte Berlins CDU-Chef die Polizeiwache im Abschnitt 53 in der Friedrichstraße. Mit den anwesenden Führungskräften sprach Henkel über die Personalsituation der Polizei und die Sicherheitslage vor Ort. Dabei ging es neben der alltäglichen Kriminalität speziell auch um die Herausforderungen am 1. Mai.

Die Eisenbahnmarkthalle, die nächste Station der Bezirkstour, bot einen traurigen Kontrast zur Situation im Bergmannkiez. Die Halle ist geprägt von hohem Leerstand, einem trostlosen Ambiente und vielen Billigläden. Henkel machte sich in Gesprächen mit Anwohnern ein Bild von den Problemen um den Lausitzer Platz. Anschließend besuchten die Teilnehmer das McDonald’s-Restaurant im Wrangelkiez. Die Filiale war bei der Eröffnung vor zwei Jahren ins Visier von aggressiven linken Gruppen geraten. Mittlerweile sei das Restaurant aber hervorragend angenommen, erklärte die Filialleitung.



Als nächstes stand eine Führung durch die Berufsfeuerwache Kreuzberg in der Wiener Straße auf dem Programm. Der stellvertretende Wachenleiter Kunert schilderte die Einsatzbedingungen bei der Berliner Feuerwehr und gewährte den anwesenden Politikern einen Einblick in den Fuhrpark, die Einsatzzentrale und die Mannschaftsräume.



Von der Wiener Straße ging es nach Friedrichshain, wo Henkel ein Seniorenwohnheim des Unionhilfswerks in der Karl-Marx-Allee und eine Ausstellung über die Geschichte der Frankfurter Allee im „Café Sibylle" besuchte. Ein echter Höhepunkt war eine Dachbegehung über dem Café, von wo aus sich ein hervorragender Ausblick über die Stadt bot.



Vor dem Tagesausklang mit den Mitgliedern der CDU-Friedrichshain-Kreuzberg war Henkel zu Gast im Schulclub „Spieloase" an der Pettenkofer-Grundschule. Henkel ließ sich von der Leiterin des Clubs, Frau Rother, und ehrenamtlichen Erziehern die Einrichtung erläutern. Durch die Politik des rot-roten Senats müssen die Berliner Schulclubs trotz ihrer hervorragenden Arbeit zur Jahresmitte 2010 geschlossen werden. Henkel sagte der „Spieloase" seine Unterstützung zu und erklärte, die CDU-Fraktion werde sich des Problems parlamentarisch annehmen.


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