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14.04.2010, 15:48 Uhr | Übersicht | Drucken
CDU: Berlin zum Vorbild für Integration machen

Berlins CDU hat ihr Integrationskonzept auf einem Kleinen Landesparteitag einstimmig verabschiedet. Bundesinnenminister de Maizière lobte den Beschluss als richtungsweisend.

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Henkel, de Maizière
Nach einer intensiven innerparteilichen Diskussion hat die Berliner CDU in der Weddinger Herbert-Hoover-Schule ihr Positionspapier "Gemeinsinn und Leistung" zur Integration von Zuwanderern in Anwesenheit von Bundesinnenminister Thomas de Maizière einstimmig beschlossen. Thomas de Maizière nannte den Ansatz des "Förderns und Forderns" den richtigen Weg zur Integration. Der Landes- und Fraktionsvorsitzende Frank Henkel erläuterte in seinem Eingangsstatement die neue Integrationspolitik der Berliner CDU und dankte den Autoren des Papiers, der Bundestagsabgeordneten Monika Grütters und dem Landesvorstandsmitglied Burkard Dregger für die intensive Diskussion mit der Parteibasis.

Die Berliner CDU möchte mit Grundsätzen wie Aufstieg durch Bildung die Chancen gerade von jüngeren Menschen mit Zuwanderungshintergrund verbessern, sieht aber auch eine klare Verpflichtung zum Bekenntnis zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Zudem sollen Ängste der einheimischen Bevölkerung ernst genommen. "Integration kann nur gelingen, wenn es Identitätsstiftendes und Verbindendes gibt, wenn Zuwanderer und Deutsche gemeinsam für diese Aufgabe gewonnen werden. Wir wollen, dass sich in unserer Gesellschaft ein neuer Gemeinsinn herausbildet, eine Mentalität, nach der sich gut integrierte Zuwanderer gemeinsam mit den Einheimischen für die Zukunft unserer Stadt einsetzen" , sagte Henkel.

Der CDU-Chef hob hervor, die Union wolle Verantwortung übernehmen für alle Menschen, die in unserer Stadt lebten. "Das ist auch eine Schicksalsfrage für jeden von uns. Denn inwieweit es uns gelingt, Integration erfolgreich zu gestalten, wird darüber entscheiden, ob es in der Zukunft soziale Spannungen oder ein friedliches Miteinander gibt." Zudem betonte Henkel, Integration sei keine rein soziale Frage. "Es geht auch um ideelle Werte, um christlich-abendländische Kulturerrungenschaften, um Identifikation mit unserer Stadt, mit unserem Land, mit unserer Verfassungs- und Gesellschaftsordnung, um einen gemeinsamen, gesellschaftlichen Kitt." Wer dies wie Klaus Wowereit ausblende, der werde bei dieser wichtigen Frage scheitern.



Zusatzinformationen zum Download
"Gemeinsinn und Leistung" - Integrationskonzept der CDU Berlin
 

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