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| 13.06.2010, 14:24 Uhr | |
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| Bezirkstour durch Tempelhof-Schöneberg Am 9. Juni setzte CDU-Landeschef Frank Henkel seine Reihe von Bezirkstouren in Tempelhof-Schöneberg fort und besuchte unter anderem das Mercedes-Werk in Marienfelde.
Besonders interessant gestaltete sich der Besuch des Mercedes-Werkes in Marienfelde. Werksleiter Thomas Uhr führte über die Anlage, zeigte Fertigungshallen und erläuterte die Unternehmensphilosophie. Mit einem firmeneigenen Kindergarten und einer sehr gut ausgestatteten Gesundheitsstation auf dem Gelände unterstützt das Unternehmen seine Mitarbeiter in zwei wesentlichen Fragen. Seit 1902 ist das Werk in Berlin tätig, baute schon Motoren für Schiffe und Flugzeuge. Als einer der größten Arbeitgeber der Region unterhält Mercedes auch Kontakte zu ansässigen Universitäten. Zu den Themen Umweltschutz und Elektromobilität tauschten sich die Teilnehmer in einem Gespräch aus. Nach einer kurzen Stärkung im empfehlenswerten Restaurant für kroatische Spezialitäten „Adlermühle" am Mariendorfer Damm ging es zu einem Gespräch in die Sophie-Scholl-Oberschule in Schöneberg. Der Schulleiter Herr Brunswicker empfing im Sekretariat der staatlichen Europa-Schule mit gymnasialer Oberstufe. Auch hier war die dringendste Bitte, nicht weiter an der Bildung zu sparen. Baustadtrat Bernd Krömer konnte Aufschluss darüber geben, welche Sanierungsprojekte für die nächste Zeit anstehen. Im Theater am Winterfeldplatz folgte ein Besuch der Hans Wurst Nachfahren. Seit dreißig Jahren setzen sich die beiden Theatergründer Barbara Kilian und Siegfried Heinzmann mit viel Leidenschaft für Ihr Ensemble ein. Bei Kultur und Bezirksleben sehr beliebt, muss sich das Puppentheater leider immer wieder bei Förderern bewerben und beweisen. Letzte Station war das Integrationszentrum Harmonie e. V. in Schöneberg. Seit über neun Jahren gliedert der Verein Aussiedler, vor allem aus den Staaten der GUS in die Deutsche Gesellschaft ein. Etwa 300 Mitglieder helfen bei der Integration von etwa 5000 russischsprachigen Menschen im Großraum Berlin. Gegründet wurde der Verein aus Initiative von Aussiedlern, die nun einander helfen und ihre eigenen Erfahrungen und Kenntnisse weitergeben. |
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