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| 31.05.2010, 12:42 Uhr | |
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| Henkel besucht Charlottenburg-Wilmersdorf Am vergangenen Freitag setzte CDU-Chef Henkel seine Touren durch die Berliner Bezirke in Charlottenburg-Wilmersdorf fort und besuchte dabei vor allem Schulen und Sozialeinrichtungen.
Am Charlottenburger Tor erläuterte Baustadtrat Klaus-Dieter Gröhler die gerade abgeschlossene Rekonstruktion des Baus und des davor stehenden Kandelabers. Realisiert wurden diese Arbeiten durch die Stiftung Denkmalschutz Berlin. Finanziert wurde das Projekt fast vollständig aus Werbeeinnahmen. Die nächste Station führte in die jüdische Heinz-Galinski-Grundschule in Grunewald. Die Schule beweist eindrucksvoll, wie ungeachtet der Berliner Bildungsmisere Schule gut organisiert werden kann. Die Schulleiterin Dr. Noga Hartmann (diplomierte Islamwissenschaftlerin), der Geschäftsführer der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Herr André Lossin, und der Vorsitzende der Repräsentantenversammlung der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Herr Michael Joachim, zeigten auf, wie mit modernsten Mitteln in die Zukunft investiert wird. Bild: In der Heinz-Galinski-Grundschule lernen die Kinder der 3. Klasse mit sogenannten Classmates (Klassenkameraden) – kleine Lerncomputer. Die Tafel wird ersetzt durch ein Smartboard (= Whiteboard) „ersetzt". Landeschef Henkel löst an der „Tafel" ein Kreuzworträtsel. Auf dem Gelände eines ehemaligen Güterbahnhofs in der Sophie-Charlotten-Straße in Westend werden von der Wall AG BVG Busse mit Werbefolien verklebt. Herr Wittmann, Leiter der Abteilung „Aufbau von Werbeinfrastruktur" und Frau Reetz, Pressesprecherin der BVG, erläuterten die Organisation von Werbung im Öffentlichen Nahverkehr. Das Gelände rund um den Bahnhof Zoologischer Garten, der sogenannte Zoobogen, befindet sich seit Jahren im Wandel. Auch architektonisch soll dieser nun vollzogen werden und somit die Potentiale in der City West erhalten, stärken und weiter voranbringen. Stefan Günster, Projektleiter „Umbau Zoobogen" der Bayrischen Bau- und Immobiliengruppe stellte in einer Vor-Ort-Führung die geplanten Umbaumaßnahmen vor. Anschließend führte der Leiter des Gottfried-Keller-Gymnasiums in der Nähe des S-Bahnhofes Jungfernheide, Herr Eberhard Kreitmeyer, durch seine Schule. Es fehlt vor allem an Personal und Unterrichtsmitteln. Dennoch stellen sich Schüler und Lehrer gegen die Sparmaßnahmen. Neben zahlreichen AGs und der Organisation einer Bibliothek ist für das nächste Jahr der Bau einer Mediathek geplant. Bild: Schulleiter Kreitmeyer (2. v. l.) zeigt seinen Gästen das Gelände des Gottfried-Keller-Gymnasiums. Das Sozialwerk Berlin e. V. wurde 1971 von Käte Tresenreuter als Bürgerinitiative gegründet. Die Grundidee, dass sich Senioren eigenverantwortlich um andere Senioren kümmern, steht damals wie heute. „Bitten, Danken, Anerkennen" ist das Motto, unter dem hier alle seit fast 30 Jahren ehrenamtlich zusammen und füreinander arbeiten. Henkel, Stadtrat Gröhler, Kreisvorsitzender Statzkowski und Fraktionsvorsitzender Schmitt sind Gast in der „Herrenrunde", welche seit 25 Jahren regelmäßig in der kleinen Villa – auch Schlösschen genannt – zusammenkommt. Bei Kaffee und Kuchen wird hier unter Männern über die aktuellen Geschehnisse in Politik, Wirtschaft und vor allem Gesellschaft diskutiert. Bild: Käte Tresenreuter (rechts) begrüßt die Gäste der Herrenrunde: Frank Henkel und K.-D. Gröhler (v. r. .) Die Bezirksverordnete Gesina Gisa gründete 2006 den Verein Kids Kiez Treff in der Sophie-Charlotten-Straße in Westend. Sie engagiert sich mit wenigen ehrenamtlichen Helfern für die Kinder im Kiez. Bietet warmes Essen, eine Möglichkeit Hausaufgaben zu erledigen, zu spielen und Zeit miteinander zu verbringen. Als kleine Unterstützung und große Überraschung überreichte Henkel ein Gesellschaftsspiel für die Kinder. Bild: Frank Henkel überreicht Gesina Gisa ein Spiel für die Kinder ihrer Einrichtung. Den Kontakt zwischen den Menschen fördern, dass ist auch das Ziel des Dorfwerkstatt e. V. in der Mierendorffstraße. Astrid Scheld berief 2007 die erste Nachbarschaftsversammlung ein, aus der sich bald eine feste Instanz im Kiez entwickelte. Kultur-, Familien-, Verkehrs- und Informationsprojekte werden von hier aus gemeinsam gestaltet und durchgeführt. Auf einem Spaziergang um den Mierendorffplatz konnten Einblicke in diese Arbeit und ihre Erfolge genommen werden. |
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