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| 02.03.2010, 13:00 Uhr | |
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| Henkel: "Engagement muss gefördert werden" Bei seiner Integrationstour am 1. März besucht der Fraktions- und Landesvorsitzende Frank Henkel verschiedene Einrichtungen im Wedding und in Friedrichshain-Kreuzberg.
![]() Frank Henkel (2.v.l.), Sascha Steuer, bildungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, MdA (1.v.l.), im Gespräch mit Thomas Schumann (1.v.r.), und einer Lehrerin. An der Hoover-Realschule haben 90 Prozent der Schülerinnen und Schüler einen Migrationshintergrund. Anschließend traf sich der CDU-Fraktions- und Landesvorsitzende mit Vertreterinnen von "Papatya", einer anonymen Kriseneinrichtung für Mädchen und jungen Frauen mit Migrationshintergrund. An einem geheimen Standort hat "Papatya" in vergangenen 25 Jahren 1.500 Frauen beherbergt, die von Zwangsheirat bedroht oder unter Gewalt und sexuellem Missbrauch leiden. Zu Gast beim Fußballverein Türkiyemspor war vor allem die beispielgebende Jugenarbeit Thema des Gesprächs. Der Kreuzberger Fußball-Verein besteht seit mehr als 30 Jahren, er hat 19 Jugendmannschaften und 450 Mitglieder aus 25 Nationen. ![]() Das Problem des Traditionsvereins: Es gibt kein eigenes Vereinsgelände, stattdessen ziehen die Mannschaften von Platz zu Platz in den verschiedenen Bezirken. Ein unhaltbarer Zustand, finden Fikret Ceylan, Manager des Vereins, Frank Henkel und Klaus Grandau, Geschäftsführer Türkiyemspor (v.l.n.r.). ![]() Auch die Geschäfte im Kiez schaute sich der Fraktionsvorsitzende der CDU, Frank Henkel (links), genauer an. Hier besucht er einen typischen Krämerladen in der Oranienstraße und spricht mit dem Besitzer Kiyasettin Temeldas über den Wegzug deutscher Nachbarn. ![]() Im Medienhof Wedding können die Bewohner der umliegenden Kieze ihre Sprach- und Medienkompetenz verbessern. Auch Hausaufgabenhilfe wird angeboten. Frank Henkel informiert sich hier über die Arbeit eines Lehramtsstudenten (rechts), der Jugendlichen bei ihren Hausaufgaben unterstützt oder Nachhilfe gibt. Zusammenfassend sagte Henkel, es gebe viele gute Initiativen in Berlin, die nachahmenswert seien. Leider fehle ein politische Klammer, die gute Initiativen auf eine breite Basis stellt. Engagement wie an der Hoover-Schule oder im Medienhof Wedding müsste vom Senat gefördert und ausgeweitet werden, so Berlins CDU-Chef. |
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